23 Jahre ein toller Arbeitsplatz!

Erich Killensberger wechselt in einen ruhigeren Lebensabschnitt.

Killi1Ende April neigt sich für einen langjährigen Mitarbeiter des Hauses Erwin Müller eine wichtige Ära dem Ende entgegen: Erich Killensberger wird sich nach 23 Jahren in den Ruhestand verabschieden.

Killi4Der gelernte Einzelhandelskaufmann und Bäckermeister begann im Oktober 1992 für das Familienunternehmen als Einkäufer in der Wäscheabteilung. „Dort sagte mir die Arbeit eigentlich gar nicht so zu“, verrät der sympathische 63jährige mit einem Schmunzeln und wechselte damals bereits nach einem Monat in die Einkaufsabteilung „Matratzen und Lattenroste“. In diesem Ressort fühlte er sich sofort wohl und hatte darin bald sein Steckenpferd gefunden. Er kümmerte sich somit auch um die Katalogseiten „Matratzen und Lattenroste“ fürs Versandhaus.

Ab 1995 sollte er zusätzlich, und vorerst nur in Vertretung, die Marketingabteilung der Filialen übernehmen. Nachdem aber seine gewissenhafte und zuverlässige Arbeitsweise auch hier gut gebraucht werden konnte, blieb diese Abteilung bis heute in seiner Verantwortung.

In dieser Zeit fuhr er zudem mit Filialleiterin Christa Wagner (†), der Tochter von Erwin Müller, alle Filialen im wöchentlichen Wechsel ab. Dadurch war er immer auf dem aktuellen Stand über jede Filiale und bald schon war daraus ein weiteres Arbeitsfeld entstanden: Fortan gehörten Umbaumaßnahmen, Aktions-Planungen und -Betreuungen in den Filialen zu seinem weiteren Aufgabengebiet.

Sein handwerkliches Denken und Geschick stellte er auch mit der Planung, Leitung und dem Auf- und Abbau von regionalen Messen unter Beweis.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Erich Killensberger über diese lange Zeit und durch seinen breitgefächerten Tätigkeitsbereich einen Rundumblick über das Familienunternehmen aneignen konnte, der auch immer wieder bei Betriebsführungen in der Firma sehr nützlich war.

Fragt man ihn nach seiner Lieblingsarbeit, weiß er sofort lachend die Antwort: „Die Matratzenabteilung habe ich nie aus der Hand gegeben. Ich durfte das Matratzen-Studio dreimal umbauen und vergrößern. Das hat mir wirklich großen Spaß gemacht.“ Diese Freude an der Arbeit erkennt man deutlich am Ergebnis, wenn man sich im aktuellen Matratzenstudio umsieht. „Es hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wir sind seit letztem Jahr mit einer der modernsten Computer-Messanlagen für individuelles Liegen ausgestattet. Mit dem Computer-Programm werden die exakten Druckverhältnisse zwischen Körper und Matratze gemessen. So können wir für jeden Kunden die ideale Matratze für erholsamen und gesunden Schlaf finden.“ erzählt Erich Killensberger. „Unsere Kunden schätzen hier außerdem die Möglichkeit, auf so vielen Modellen Probeliegen zu können. Beim Matratzenkauf ist vor allen Dingen das Ausprobieren wichtig. Die Wirbelsäule soll nämlich annähernd so gebettet sein, wie es ihrer natürlichen Form entspricht. Das ist wichtig, damit sie nachts entlastet wird.“ Unter anderem diese Beratungskompetenz ist es, welche seine Kunden so sehr an dem Mitarbeiter schätzen. Herr Killensbergers Nachfolger in diesem Bereich, Herr Bader, wurde bereits seit einem Jahr in die Abteilung eingearbeitet und konnte so einiges von seinem Vorgänger übernehmen! Die Kunden wissen sich also weiterhin in absolut kompetenten Händen, wenn es um den Matratzenkauf geht – bleibt doch das erfahrene und langjährige Bettenteam rund um den Pensionär bestehen.

Trotzdem spricht Filialleiterin Petra Hirn aus, was sich viele Kollegen und Stammkunden beim Abschied denken: „Menschlich hinterlässt unser Herr Killensberger aber schon eine enorm große Lücke. Glücklicherweise dürfen wir ihn bei Fragen immer noch anrufen und sind so weiterhin in Kontakt.“

Killi2 Abteilung Filiale – Team Büro

Bleibt schließlich ein kurzes Nachwort aufzuführen, welches dem zukünftigen Pensionär unheimlich wichtig war, gesagt zu haben: „Ich möchte mich bei all meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen bedanken für die immer gute Zusammenarbeit – ganz besonders bei meinem „Matratzen-Team“. Vor allem möchte ich mich aber auch bei Aurelia und Erwin Müller, bei Rita Müller-Brenner, Petra Hirn und allen aus der Familie für 23 Jahre tollen Arbeitsplatz bedanken. Ich habe das sehr familiäre Auskommen unglaublich geschätzt und bin immer gern hierher gekommen.“