9 – Anleitung zum Meditieren

meditierenDie Adventszeit ist eigentlich die besinnliche Zeit des Jahres. Wir genießen die Ruhe, machen es uns zu Hause gemütlich, zünden Kerzen an und lesen ein schönes Buch. Doch seien wir mal ehrlich, wann war das das letzte Mal wirklich so ? Für die meisten von uns bedeutet Weihnachten Stress. Geschenke müssen gekauft werden, Plätzchen will man backen und das Weihnachtsmenü soll auch geplant werden. nach Weihnachten ist man dann völlig ausgelaugt und wünscht sich nur noch Ruhe und Erholung.

Damit dass dieses Jahr ein bisschen anders wird haben wir uns für Euch eine Adventsmeditation ausgedacht. So schafft Ihr es zur Ruhe zu kommen und den Stress gar nicht erst an Euch ran zu lassen und die Adventszeit so zu erleben wie es gedacht ist. Ruhig und besinnlich.

Sucht Euch einen ruhigen Ort, schmeißt Euch in bequeme Kleidung und legt los.

Schließt  die Augen und versucht  ganz bei sich und im gegenwärtigen Moment zu sein. Am besten gelingt das, indem man die Aufmerksamkeit auf den eigenen Atem richtet.

Nehmt bewusst wahr, wie der Atem fließt. Wie er von selbst kommt und wieder geht, ganz zwanglos. Beobachtet den Atem, sein Ein- und Ausströmen. Versucht ihn nicht zu beeinflussen. Durch die Konzentration auf diesen natürlichen Vorgang wird der Atem mit der Zeit ruhiger und Ihr könnt Euch entspannen.

Gegenstand der Meditation kann auch ein Wort oder Satz sein (ein „Mantra”), eine Blume, Muschel oder Kerzenflamme, in deren Anblick man sich vertieft und deren Bild man sich dann mit geschlossenen Augen möglichst detailgenau wieder vorstellt.

Wichtig ist die Fokussierung des Bewusstseins. Auch das sogenannte Tönen hilft Euch, einen Zustand der Versenkung zu erreichen. Die Silbe „Om” zu singen, fühlt sich tatsächlich gut an – einfach Vorurteile beiseite räumen und es ausprobieren auch wenn man sich dabei vielleicht ein bisschen komisch vorkommt.

Während Ihr sitzt und zu innerer Ruhe finden wollt, funkt allerdings immer wieder das Gehirn dazwischen. Es ist völlig normal, dass ungefragt Gedanken und Gefühle auftauchen, besonders dann wenn man zur Ruhe kommt und an nichts denken will.  Statt sie zu unterdrücken, solltet Ihr sie wie Vögel oder Wolken ansehen, die am Himmel vorüberziehen. Wir nehmen sie zur Kenntnis, ohne sie zu beurteilen, und schicken sie weiter. Danach lenken Sie ihre Aufmerksamkeit erneut auf den Atem, das Mantra oder die Flamme.

Am Anfang schafft man das vielleicht nur 10-15 Minuten, aber das ist gar nicht schlimm. Es reicht schon aus um dem Alltag zu entfliehen und den Körper und die Gedanken runterfahren zu lassen. Genießt die Zeit die ihr für euch habt. Hört dabei beruhigende Musik und schafft Euch ein Ritual, dass ihr so oft wie ihr braucht und wollt wiederholt.

Wir wünschen Euch einen besinnlichen Start in den Advent !