Der Christbaumkauf

Was wäre das alljährliche Weihnachtsfest ohne einen schön geschmückten Christbaum?
Für jeden ist das Wort Christbaum ein Begriff. Hierbei wird an eine schön geschmückte Tanne mit bunten Kugeln und vielen Lichtern gedacht. Die wenigsten wissen jedoch warum wir einen Christbaum aufstellen.

Weihnachtsbaum - Christbaum

Viele Traditionen der heutigen Zeit haben ihren Ursprung in längst vergangenen Zeiten.
Bereits unsere Vorfahren schmückten ihre Wohnungen besonders festlich mit grünen Zweigen und später auch mit Bäumen, da durch diese die Tradition Gestalt annahm. Die Bedeutung ihrer Tradition liegt darin, dass die Menschen daran erinnern wollten, dass das ganze Jahr über, das ganze Leben ein einziges Werden, Wachsen und Vergehen ist. Durch Zweige und kleine Bäume wurde diese Bedeutung hervorgehoben. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Christbaum so wie heute aufgestellt.
Als Christbaumschmuck wurden damals schon Äpfel die an Adam und Eva erinnerten und als Fruchtbarkeitssymbol galten, aufgehangen. Dazu knusprige Lebkuchen, die ein langes Leben schenken sollten, und Rosen aus Seidenpapier, die den Baum auch im Winter in voller Blüte erstrahlen ließen. Die Zeit verging und ungefähr seit dem 19.Jahrhundert ist der Christbaum überall zu finden.
Nun ein paar Tipps zum Christbaumkauf, zur Lagerung und zum Aufstellen:
Ein Weihnachtsbaum verzaubert nicht nur zum Fest, sondern oft auch schon davor und natürlich an den Tagen danach.
Die meisten Menschen kaufen Ihren Christbaum ein bis drei Wochen vor dem eigentlichen Fest. Christbäume findet Ihr mittlerweile überall, in Supermärkten, Baumärkten, privaten Christbaumverkäufen, usw. . Die Auswahl verschiedener Christbäume ist hier auch sehr groß. Zur Auswahl stehen meist Rotfichten, Blaufichten, Blautannen, Nordmanntannen, uvm. .
Der Christbaum sollte jedenfalls nicht einfach im Wald gestohlen werden. Das ist nicht nur für den Waldbesitzer sehr ärgerlich, sondern könnte für Euch, wenn Ihr dabei erwischt werdet, ein sehr teurer Spaß werden!

Falls Ihr Euch nicht schlüssig seid, welcher Baum am besten zu Euch passt und Ihr Euch gar nicht auskennt, haben wir hier die wichtigsten Infos über die verschiedenen Bäume aufgelistet.

Die Rotfichte wäre ein sehr preiswerter Weihnachtsbaum, der allerdings nicht sehr haltbar ist und schnell abnadelt. Zudem ist die Rotfichte nicht sehr dicht bewachsen und daher wirkt sie etwas kahl. Sie hat grüne, jedoch sehr dünne Nadeln, die etwas pieksen.

Dicht bewachsen und auch etwas teurer ist die Blaufichte. Der Baum verfügt zwar über dicke, grün-blaue Nadeln, aber nadelt jedoch auch ziemlich schnell ab.

Sehr beliebt ist die Blautanne. Sie hat allerdings auch einen stolzen Preis. Die blauen Nadeln der Blautanne sind eher stumpf und nadeln nicht so schnell ab.

Der meist gekaufte Weihnachtsbaum ist jedoch die Nordmanntanne. Da die Nadeln dicht und glatt sind und nicht stechen, ist eine Nordmanntanne der ideale Familienbaum. Die Nadeln halten extrem lange.

Falls euch die Bäume zu langweilig sind, bieten einige Händler noch etwas ausgefallenere Bäume wie Kiefern oder Koreatannen an. Eine Alternative zu den lebenden Bäumen wäre natürlich ein Plastikbaum. Mit einem Plastikbaum spart man sich Zeit, Arbeit und Geld.
Lasst euch nicht blenden beim Christbaumkauf, damit euer Christbaum auch lange hält, solltet ihr einen möglichst frisch geschlagenen Christbaum kaufen. Einen frisch geschlagenen Baum erkennt man daran, dass die Schnittstelle des Baumstammes ganz hell ist und fasst man die Nadeln an, so sind die Hände voller Harz.
Habt ihr einen Christbaum ergattert und wollt ihn nach Hause transportieren mit Hilfe des Autos, Anhängers, etc., dann bitte immer den Baumstamm in Fahrtrichtung befestigen. Bei starkem, kaltem Fahrtwind behält der Baum so trotzdem seine Nadeln und es werden keine Äste abgeknickt. Sollte der Baum mehr als einen Meter über das Fahrzeug hinausragen, muss eine Warnfahne angebracht werden, die auf die Gefahr aufmerksam macht.
Zu Hause angekommen muss der Baum in Wasser gestellt und kühl gelagert werden. Damit das Wasser nicht einfriert kann man Glyzerin dazu geben. Zum kühl stellen eignet sich am besten ein kühler Kellerraum, Balkon, Terrasse, Wintergarten oder die Garage. Wer will, dass der Baum extrem lange hält, kann auch Salz oder Blumenfrischhaltemittel dazugeben, es ist nur wichtig, dass der Baum immer Wasser hat.
Vor dem vollständigen Aufstellen sollte der Baumstamm nochmals angespitzt und dann im Christbaumständer befestigt werden. Am besten entfernt man das Transportnetz von unten nach oben erst dann, wenn der Baum an seinem Stellplatz steht, da es sonst durch die Äste schwierig ist den Baum durch die Türen zu bekommen.
Da der Weihnachtsbaum es eher kühl mag, ist es sinnvoll über Nacht die Raumtemperatur etwas herunter zu regeln.

Noch kein Christbaum daheim? Keine Panik! Sogar am 24. Dezember gibt es überall noch massig Christbäume!

Hier noch mal die wichtigsten Tipps für die Lagerung und das Aufstellen des Christbaumes:

  • Bewahre den Christbaum bis zum Fest kühl auf (Garten, Balkon, Keller, Garage).
  • Stelle den Christbaum in einen mit Wasser gefüllten Eimer (gib evtl. etwas Glyzerin ins Wasser, um das einfrieren des Wassers zu verhindern)
  • Öffne das Christbaumnetz (Verpackung) immer nur von unten nach oben.
  • Verwende einen mit Wasser gefüllten Christbaumständer.
  • Beschneide den Baum am Stammende frisch vor der Aufstellung.
  • Je kühler der Aufstellungsort, umso länger werden die Nadeln halten
  • Lebende Christbäume sollten max. 10 Tage im warmen Raum stehen.
  • Haltet lebende Christbäume in diesen Tagen stets mäßig feucht.
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