Haushalt Tip top

Junges Paar zu Hause in der Kueche, er beim Abspuelen

Bild: Fotolia

Ordnung und Sauberkeit im Haushalt – alles nur eine Frage der Organisation! Das sagt sich so leicht, aber wie soll man das alles schaffen mit Kind und Job? Ich habe Urlaub und bin in Gedanken schon am See und lasse mich in der Sonne bruzeln. Leider hat der Wettergott mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also nutze ich die freie Zeit und widme mich mal meiner Wohnung. Ein Frühjahrsputz muss her.

Normal ist Samstagvormittag mein Putztag. Alles wird schön aufgeräumt und geputzt. Wenn ich dann fertig bin blitzt und glänzt alles wunderschön.  Am Samstagnachmittag bekomme ich dann schon wieder die Krise:  Hier liegt ein Spielzeug rum, schmutzige Wäsche türmt sich genauso wie die Bügelwäsche, das Bad benötigt eine Reinigung, usw. – es gibt schon wieder viel zu viel tun. Wo soll man da nur anfangen?

Ein Plan muss her. Zunächst einmal muss ich meine Ansprüche klären und überlegen, wie ein Putz- oder Haushaltsplan aussehen könnte und welche einfachen Mittel helfen, damit im Haus eine Grundordnung herrscht.

  • Wer übernimmt welche Aufgaben?
  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
  • Wie ordentlich muss es bei uns sein?

So kann man mit einer guten Struktur die Hausarbeit vereinfacht und aufgeteilt werden, es gerät nichts aus dem Blick.

Grundordnung: alle Dinge brauchen ihren festen Platz:

Um eine – zumindest grobe – Ordnung zu halten bekommen alle Dinge erstmal einen Platz und zwar dort wo ich sie brauche: Babykleidung und Pflegeprodukte gehören neben die Wickelkommode, Zeitungen auf einen Stapel oder wenn man sie gelesen hat gleich in den Müll, Reiniger in einen abschließbaren Schrank im Waschraum, Schlüssel ans Schlüsselbrett, Schuhputzzeug in den Schuhschrank usw. Haben alle Dinge ihren festen Platz, so muss man nicht danach suchen.

Ein Putztag pro Woche oder jeden Tag ein paar Aufgaben?

Diese Frage muss jeder/ jede Familie für sich beantworten: Die einen putzen lieber an einem festen Tag in der Woche, etwa vor dem Wochenende, das ganze Haus von oben bis unten und genießen dann ihr frisch geputztes, blinkendes Heim.

Andere verlässt bei der Aussicht auf die ganze Reihe an Arbeiten bereits nach kurzer Zeit schon die Lust, zumal sie bei Berufstätigkeit keinen Tag vom Wochenende fürs Putzen aufwenden möchten. Sie verteilen die Aufgaben lieber häppchenweise auf die einzelnen Wochentage und erledigen jeden Tag etwas. Beispielsweise am Montag Einkaufen und Essen planen, Dienstag das Bad putzen und die Kochwäsche, Mittwoch die restliche Wäsche waschen und bügeln, Donnerstag Staub wischen und Freitag die Böden säubern und wieder einkaufen.

  • Der Vorteil: Somit werden die einzelnen Dinge oft gründlicher ausgeführt, man weiß, danach ist man fertig.
  • Der Nachteil: Man putzt häufiger, es ist nie alles gleichzeitig sauber.

Generell sollte man sowieso darauf achten, dass die wichtigsten Arbeiten zuerst erledigt werden:

Eine saubere Küche ist ein Muss, also Arbeitsfläche reinigen und benutztes Geschirr spülen, zählt zu den täglichen Routineaufgaben, genauso wie Lüften und Betten machen. In vielen Familien mit kleinen Kindern kann man auch nahezu täglich staubsaugen bzw. die Böden säubern. Regelmäßig bei Bedarf, aber mindestens einmal wöchentlich muss auch das Bad geputzt werden und Schmutzwäsche gewaschen bzw. gebügelt, Staub gewischt und eingekauft bzw. Vorräte aufgefüllt werden.

Plant dann noch Zeit ein für spezielle Aufgaben:

  • Fenster putzen
  • Kühlschrank aufräumen/Gefriertruhe abtauen
  • Schränke ausmisten
  • Vorhänge waschen, etc

Einkaufen:

Grundsätzlich sollte man nie ohne Einkaufszettel losgehen. Wenn dieser an einer Pinnwand hängt, kann man immer gleich alle Artikel, die einem ausgehen notieren. Etwas Reserve sollte bei einigen Dingen wie Duschgel, Zahnpasta, Nudeln, Batterien usw. immer im Haus sein. Wenn die Einkaufe auch noch geordnet sind nach Drogerie, Bäcker, Supermarkt, gleicht eure Liste der eines Profis.

Von ganz allein: Schmutzwäsche wird gleich sortiert:

Bei der Schmutzwäsche kann die Familie eine Grundregel befolgen: Jedes Familienmitglied muss die eigene Dreckwäsche selbst aufräumen und in den dafür vorgesehenen Wäschekorb füllen. Mehrere verschiedene Wäschekörbe, in die gleich nach Gradzahl sortiert wird, sparen später Zeit. Kennzeichnet die Körbe entsprechend mit einem aufgemalten Symbol. Insgesamt wascht lieber öfter, als zu lange zu warten nur damit eine wirklich volle Waschtrommel zusammenkommt.

Lest das aber am Besten nochmal in unserem: Keine Angst vor Wäschebergen Blog.

Habt ihr noch Tipps damit die Hausarbeit leichter fällt?

Freue mich auf eure Ideen.

 

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