Schritt für Schritt zu mehr Energie

meditieren
ENTSPANNUNG UND WELLNESS

Geht es euch manchmal auch so, dass Stress euer Leben bestimmt? Kennt ihr das: To-do listen die immer länger werden, Terminkalender, die zu platzen drohen, die Arbeit und der Haushalt sitzen einem im Nacken ? Wir zeigen euch wie ihr mit einfachen Ratschlägen zu mehr Ausgeglichenheit kommt, eine wichtige Grundlage für eure Gesundheit. Sucht Entspannungsrituale, die euch am Besten gefallen und findet zurück in ein stressfreieres Leben, ohne ständigen Druck.


POSITIVE ENERGIE IM ALLTAG 

Unser Alltag ist voll mit Aufgaben, die wir erfüllen müssen. Der Haushalt, der gemacht werden muss, die Kinder, die beschäftigt werden wollen und der Chef, der natürlich auch Ergebnisse sehen will. Alle diese Pflichten rauben und Kraft und Energie, daher sollten wir immer rechtzeitig daran denken unsere imaginären Akkus wieder voll zu laden. Wir haben ein paar Tipps für euch mit denen euch das ganz einfach gelingt:

  • Geht täglich 10–30 Minuten in die Natur und atmet frische Luft, dies ist wichtig für euren Vitamin-D-Haushalt.
  • Sorgt für ausreichend Bewegung: So regt ihr den Stoffwechsel an und sorgt zusätzlich für Stressabbau.
  • Berücksichtigt ausreichende Schlaf- und Ruhezeiten für eure Regenerationsphase.
  • Sorgt  für bewusste und ausgewogene Ernährung, wie heißt es so schön: Man ist, was man isst.
  • Terminstress? Lebt in dem Bewusstsein, dass ihr mit der richtigen Einstellung positiven Einfluss auf euer Leben nehmen könnt.
  • Pflegt die für euch wichtigen Freundschaften und Beziehungen ausreichend – sie sind essentiell in guten und schlechten Zeiten.
  • Sport, Zeit für ein Hobby oder Freunde treffen: Achtet darauf, eure Bedürfnisse im Alltag ausreichend zu berücksichtigen.
  • Achtsamkeit: Konzentriert euch auf die Dinge, die ihr tut, ohne immer schon an das Nächste oder Übernächste zu denken. Erlebt bewusst.
  • Abschalten, dem Alltag entfliehen: Entwickelt Strategien, die Dinge, die euch beschäftigen oder auch beängstigen, aus der Perspektive eines neutralen Beobachters zu sehen. Das hilft euch dabei, einen gesunden Abstand zu halten. 

Für jeden was dabei! Tipps abgestimmt auf die Altersgruppe:

BEST AGE 

  • Plant im Zuge des Jahres Dinge, die Vorfreude wecken, wie Urlaub, Verabredungen etc.
  • Probiert mindestens einmal im Monat etwas Neues aus, zum Beispiel: Geht an einem Ort spazieren, den ihr nicht kennt, probiert ein neues Kochrezept aus oder besucht eine Ausstellung oder ein Konzert.
  • Pflegt Geselligkeit und Beziehungen.

ERWACHSENE 

  • Plant Auszeiten ein.
  • Macht ein Ritual aus Dingen die euch gut tun: Regelmäßige Verabredungen mit der besten Freundin, Fußball-Training mit den Kumpels etc. 
  • Tut anderen etwas Gutes.

KINDER

  • Schafft Rituale, bei denen eure Kinder sich an schöne Dinge erinnern und auf Positives konzentrieren, zum Beispiel ein gemeinsames Essen und „Gute-Nacht-Geschichten“.
  • Kümmert euch um ausreichende Abwechslung in der Freizeit eurer Kinder sowie um zuverlässige Routinen.
  • Sorgt täglich für medienfreie Zeit bei Ihren Kindern. 

AUSZEIT FÜR MICH

Einfach mal entspannen
Entspannung heißt auch, sich verwöhnen zu lassen. Wer Stress lindern, den Körper entspannen und die Seele baumeln lassen möchte, kann mit Massagen, Meditation und Yoga viel erreichen.

MASSAGE
Es gibt viele unterschiedliche, beliebte Massagearten: Die klassische Massage dient vor allem der Entspannung von Muskelpartien und ist oftmals auch medizinisch empfohlen. Andere Massagen dienen der Entspannung und dem Stressabbau. Hierzu gehören zum Beispiel Reflexzonen-, Bürsten- sowie Kopfmassagen oder auch fernöstliche Massagen.

Solltet ihr die entspannende Wirkung von Massagen suchen, ist es nicht unbedingt notwendig, sich in die Hände von Fachleuten zu begeben. Auch zu Hause könnt ihr ohne viel Aufwand Körper und Seele etwas Gutes tun. Ein gutes Hilfsmittel dafür sind Massagehelfer wie Igelball, Massageroller, Stressball oder Kopfmassagegerät. Die entspannende Wirkung könnt ihr zusätzlich durch Kerzenlicht, Entspannungsmusik und aromatisierte Massageöle steigern.

MEDITATION
Im Schneidersitz auf dem Boden sitzen und „Oooohmmm“ summen: Das verbinden die meisten Menschen mit Meditation. In einigen Kulturen hat meditieren auch religiöse Hintergründe, bei uns wird es meistens zur Entspannung genutzt. Mit etwas Übung können Anfänger mit Hilfe von Meditation lernen, Grübelei und „Gedankenkarusselle“ zu unterbrechen oder Ängste zu reduzieren.

Man unterscheidet zwei Meditationsformen: die konzentrierende Meditation, bei der der Meditierende sein Bewusstsein auf eine Sache konzentriert und alle anderen äußeren Einflüsse ausblendet, und die entfaltende Meditation. Bei der entfaltenden Methode schafft man hingegen eine „innere Leere“ und stellt das Denken ein. Äußere Einflüsse werden nicht ausgeblendet, aber nicht mehr bewertet und verarbeitet. Es gibt auch Mischformen zwischen konzentrierender und entfaltender Methode. Allen Meditationsformen liegt das Ziel zu Grunde, den Geist zu sammeln und zu beruhigen.

YOGA:
Yoga beschreibt den Einklang von Körper, Geist und Seele. Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wird durch körperliche Übungen, durch Atemübungen und Meditation erreicht. Ein zentraler Ursprungstext definiert Yoga als „das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken“


STRESSBEWÄLTIGUNG

Viele Menschen haben den Eindruck, dass der Stresspegel steigt und die Anforderungen und Erwartungen im Alltag kaum noch zu bewältigen sind. Gefüllte Terminkalender und die ständige Erreichbarkeit über Smartphones tragen häufig zu diesem Eindruck bei. Dem Alltagsstress stand zuhalten, wird zunehmend zu einer Herausforderung, der sich viele Menschen nicht mehr ohne Weiteres gewachsen fühlen. Ungünstige Lebensumstände und Stress im Berufs- und Privatleben führen häufig zu Abgeschlagenheit oder sogar dem Burnout-Syndrom.

Die Bezeichnung „Burnout“ stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „ausgebrannt“. Das Burnout-Syndrom hat vielfältige Symptome: Die Erkrankten leiden unter ausgesprochener emotionaler Erschöpfung und stark reduzierter Leistungsfähigkeit. Im Falle einer Erkrankung ist professionelle Hilfe notwendig.

Stress vorbeugen
Zur Vorbeugung gegen Abgeschlagenheit hilft in aller erster Linie eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und ausreichender Zeit für Regeneration – dazu gehören Schlaf und Freizeit, aber auch Hobbys dienen der Ausgeglichenheit.

Die folgenden praktischen Tipps können, wenn ihr sie regelmäßig anwendet, bei der Stressbewältigung helfen:

  • Sorgt für euch, indem ihr ausreichend Zeit für eure Entspannung einplant: Tragen euch regelmäßig kleine „Termine“ in euren Kalender ein, in denen ihr nur Dinge macht, die euch gut tun.
  • Reserviert Zeit und ausreichend Energie für die Dinge und Menschen, die euch wirklich wichtig sind, und lasst euch nicht durch Alltagstrubel davon ablenken: Schaltet ruhig Smartphone, Computer & Co. für bestimmte Zeiten aus.
  • Setzt euch Ziele, die ihr wirklich erreichen könnt: Definiert euch bei der Festlegung großer Ziele auch Zwischenziele – und feiert das Erreichen von Zwischenzielen gebührend.
  • Passt die Ansprüche und Erwartungen der Realität an. Erwartet weniger „Wunder“ von euch und beugt falsch verstandenem Perfektionismus vor: Legt nicht alles auf die Goldwaage, verteidigt eine Lücke im Terminkalender und übt auch mal „Nein“ zu sagen zu den Dingen, die euch negativen Stress verursachen.


 

 

 

 

 

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