TRÄUME

„WOHIN DIE STRASSE DEINER TRÄUME FÜHRT ERFÄHRST DU WENN DU IHR FOLGST“

PC630507Wir sagen so oft „Gute Nacht, schlaf gut und träum was Schönes!“, doch wann genau ist ein Traum schön und was will uns unser Unterbewusstsein damit sagen? Wir verarbeiten im Schlaf so viele Dinge. Begegnungen und Erlebnisse, die wir den Tag über erlebt haben. Sigmund Freud war der Überzeugung: Träume entreißen dem Unterbewusstsein unsere intimsten Wünsche und sind die Hüter des Schlafs. Das können die Meisten von uns auch nachempfinden. Wir verdrängen unsere Wünsche oder auch Ängste ins Unterbewusstsein und wenn wir dann abends im Bett zur Ruhe kommen und träumen, rufen wir diese oft unbewusst hervor. Darum auch die sogenannte Traumdeutung. Bestimmte Symbole oder Figuren verraten, was ein Traum zu bedeuten hat oder uns sagen will. Es gibt Tage, da erinnern wir uns nicht mehr daran, was wir geträumt haben und denken, ach heute habe ich gar nichts geträumt. Es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass wir jede Nacht träumen, sogar drei bis viermal im Schlaf. Vielleicht liegt es auch manchmal daran, dass wir schlecht träumen und uns einfach nicht daran erinnern wollen was genau im Schlaf passiert ist.

SOLL ICH MICH MIT MEINEN TRÄUMEN BEFASSEN?

Warum denkt sich jetzt manch einer, ein anderer jedoch hat oft den nächsten Tag noch lange mit den Erlebnissen im Schlaf zu kämpfen, bzw. denkt darüber nach. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit seinen Träumen zu beschäftigen. Mit einem Notizzettel und einem Stift neben dem Bett kann man Stichpunkte aufschreiben und sich, wenn man den Tag über mal Zeit, hat in Ruhe damit befassen. Wir erfahren dadurch eine Menge über uns selbst und können unsere Träume auch als Inspiration für unsere Pläne nutzen.

DIE UNTERSCHIEDE BEIM TRÄUMEN

Nicht jeder träumt gleich. Wie man träumt und vor allem wie intensiv, hängt tatsächlich von Alter und Geschlecht ab. Kinder träumen sehr viel lebhafter als Erwachsene, was Eltern vor allem nach einem Alptraum merken. Nur schwer kann man die Kleinen wieder beruhigen. Frauen träumen im Gegensatz zu Männern öfter farbig und können sogar Musik wahrnehmen. Beim Träumen schließen wir von außen kommende Reize mit ein. Klingelt es zum Beispiel an der Tür, kann es sein, dass wir dieses Klingeln in unseren Traum einbauen und erst nach ein paar Mal läuten merken, dass wir gar nicht träumen. Weiterhin verarbeiten wir auch aktuelle Geschehen aus Vergangenheit und Gegenwart, etwa ein Erlebnis, mit dem wir noch nicht abgeschlossen haben oder ein Ereignis in der Gegenwart, das uns besonders gut gefallen oder belastet hat.

KÖNNEN TRÄUME WAHR WERDEN?

Wenn jemand umzieht und die erste Nacht im neuen Heim verbringt, sagt man oft: Merk dir deinen Traum, er geht in Erfüllung. Doch ist es wirklich so, dass unsere Träume  in Erfüllung gehen? Ja, das können sie tatsächlich. Nicht nur ganze Träume, sondern auch Schlüsselbotschaften, die uns durch Symbole vermittelt werden und durch Traumdeutung analysiert werden, können wahr werden. Oftmals spiegelt sich das an sogenannten Dejavú-Erlebnissen, bei denen man auf einmal denkt, genau diese Situation schon einmal erlebt zu haben.

Wenn also in Zukunft Träume Euch beschäftigen, egal ob positiv oder negativ, schreibt diese  auf. Es gibt viele hilfreiche Seiten im Internet oder auch Bücher, die beim Deuten helfen können.

Schöne Träume wünscht Euch Steffi