Wie finde ich meine Bettdecke?

Nachts fängt der Tag an – nur wer eine ausgeruhte Nacht hinter sich hat, kann tagsüber leistungsfähig sein. Wacht man morgens mit bleischweren Gliedern auf, sollten nicht nur die Sorgen des vergangenen Tages dafür verantwortlich gemacht werden – es könnte auch am Bett liegen. Heutzutage gibt es eine enorme Auswahl an Betten passend zur Jahreszeit. Doch um die Suche danach zu erleichtern, haben wir einige Informationen zusammengestellt:

 

Wie groß sind Sie?
Wenn die Füße nach kurzer Zeit im Freien liegen, ist unruhiger Schlaf zumeist die Folge. Ab einer Größe von 180 cm empfiehlt sich eine Bettdecke ab 220 cm Länge. Bei Erwin Müller finden Sie sogar Bettdecken bis 240 cm Komfort-Länge.
Praktischer Tipp: Die „alte“ Zwei-Meter-Bettwäsche muss nicht unbedingt ausrangiert werden. Sie können sie im Sommerhalbjahr weiter benutzen, denn für warme Nächte reichen meist Sommerdecken im Standardmaß.

Lieben Sie kuscheligen Schlafkomfort?
Je nach Körperbau können Sie sich für die normale Breite von 135 cm oder die Komfort-Breite 155 cm bzw. beim französischen Bett von 200 cm entscheiden. Wenn man sich in eine Bettdecke so richtig reinkuscheln kann, fühlt man sich wohl und geborgen. Deshalb empfehlen wir generell die Komfort-Breite 155 cm.

 

Neigen Sie zum Schwitzen?
Dann nehmen Sie eine leichtere Decke oder Decken mit Naturhaar-Füllung.

 

Frieren Sie leicht?
Dann nehmen Sie eine Daunen-Kassettendecke mit einem hohen Steg. Je höher der Steg, desto höher das Füllgewicht und das Wärmerückhaltevermögen.

 

Zwei Bettdecken braucht der Mensch
Auch Sie! Der Jahreszeit entsprechend tragen wir angemessene Kleidung. Genauso sollte man mit seiner Bettdecke verfahren. Leider verbringen noch immer viele Menschen sommers wie winters unter ein und derselben Decke und wundern sich, wenn Sie morgens wie gerädert erwachen. Egal, ob Feder, Daune, Naturhaar oder Textilfaser – grundsätzlich gilt: Zwei Bettdecken braucht der Mensch. In unserem großen Sortiment finden Sie die richtigen Bettdecken für Ihr persönliches Wärmebedürfnis je nach Jahreszeit.

 

Das richtige Kissen
Wie ein schöner Traum zum Schlaf, so gehört auch ein gutes Kopfkissen zum richtigen Liegekomfort. Verspannungen und Rückenschmerzen können unter anderem auch von durchgelegenen Kissen kommen. Denn ein Kissen soll einen Ausgleich zu den Schultern bieten und nur dem Kopf als Unterlage dienen. Nach spätestens 3 Jahren lässt die Elastizität der Füllung nach, egal ob es sich um Daunen, Federn, Wolle oder Markenfasern handelt.
Machen Sie den Kissentest! Einfach die Hand fest in das Kissen drücken und wegziehen. Bleibt die Mulde, hat das Kissen die Spannkraft verloren und sollte ausgetauscht werden. Bei neuen Kissen verschwindet die Mulde nach kurzer Zeit.

 

Unterbetten
Der schlafende Mensch benötigt rundherum gleichmäßige Wärme. Während des Schlafes verringern sich fast alle Körperfunktionen; es tritt Wärmeverlust ein. Der Temperaturunterschied zwischen Schlafzimmer und Bettinnerem generiert automatisch Zugluft. Dadurch wird der Wärmeverlust weiter begünstigt. Hier schafft eine Matratzenauflage bzw. ein Unterbett Abhilfe. Außerdem nimmt sie Feuchtigkeit auf, schützt die Matratze und verbessert den Liegekomfort, ohne den Stützeffekt einzuschränken. Sie sollten auf die temperaturausgleichende Wirkung einer Matratzenauflage bzw. eines Unterbettes nicht verzichten, im Sommer wie im Winter.

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